Internationale Projekte schreiten voran

In der vergangenen Woche wurde die Vorlizenz für das Projekt Colón in Panama mit einer möglichen Kapazität von bis zu 200 MW von den zuständigen Behörden um ein weiteres Jahr verlängert. Damit ist ein großer Schritt für die weitere Projektentwicklung getan. Im Rahmen des Verfahrens musste die wind 7 ihre bisherigen Maßnahmen nachweisen, die von den Behörden detailliert geprüft wurden. U.a. waren zwei Bevölkerungsbefragungen durchgeführt und eine umfangreiche Umweltverträglichkeitsstudie vorgelegt worden. Diese sind wesentliche Voraussetzungen für die Lizenzverlängerung um ein weiteres Jahr. Nunmehr folgen die weiteren Schritte wie genaue Standortfestlegung der Windenergieanlagen (sog. Micro-Siting), Wind- und Vogelstudien, Netzanschlussverträge etc. Sämtliche technischen Planungen werden zusammen mit einer der weltweit erfahrensten Ingenieurgesellschaften im Bereich der Entwicklung von Windenergieprojekten durchgeführt.

 

In Chile konnte bereits im Frühjahr mit den äußerst kompetenten lokalen Kooperationspartnern eine Exklusivität vereinbart werden und es wurde nunmehr auch eine gemeinsame Projektgesellschaft gegründet, die zurzeit Projekte an drei verschiedenen Standorten entwickelt. Die mögliche Gesamtleistung dieser Projekte beträgt unter Berücksichtigung der knappen Netzkapazitäten vor Ort dennoch bis zu 160 MW.

 

Bereits im September konnte sich der Vorstand bei den Partnern in Athen von dem positiven Status der Projektentwicklung in Griechenland überzeugen. Zwei weitere Photovoltaik-Projekte auf der Insel Kreta haben die Baureife erreicht. Aktuell läuft deren finale juristische Prüfung. Damit verfügt die Gesellschaft nunmehr über drei baureife Projekte in Griechenland - in den ertragreichsten Regionen Europas. Das Großprojekt mit 3 MWp Leistung steht kurz vor der finalen Genehmigung, die im nächsten halben Jahr erwartet wird. Für weitere Photovoltaik-Projekte liegen Optionen vor. Aufgrund der nach wie vor vorhandenen Schwierigkeiten am Finanzmarkt sollen diese Projekte gebündelt finanziert werden, um für die Banken ein attraktiveres Volumen zu bilden.

 

Ein Joint-Venture-Vertrag mit der Regierung eines lateinamerikanischen Landes über ein Windenergieprojekt mit ca. 80 MW Leistung an einem sehr windreichen Standort wurde bereits erarbeitet und den zuständigen Behörden zur Genehmigung vorgelegt.

 

Aktuell befinden sich die Verhandlungen mit einem Projektpartner über die Akquisition eines Photovoltaik-Projektes in Italien im Endstadium. Eine Finanzierungsanfrage ist erstellt. Sofern diese erfolgreich beschieden wird, sollen die finalen Verträge geschlossen und das Projekt kurzfristig, ggf. noch in 2009, umgesetzt werden.


Dateien:
Pressemitteilung_2009-10-12_01.pdf75 K
12.10.2009